Studienfahrt Istanbul 14.-20.09.2003
der Verwaltungsfachhochschule Altenholz
Reise mit Hindernissen
Unsere von der IPA (International Police Association) organisierte Studienreise, an der 15 Studierende der Verwaltungsfach-hochschule Altenholz unter der Leitung von Herbert Piehler teilnahmen, begann mit einigen Schwierigkeiten.
Eine Woche vor Abflug erfuhren wir, dass unser geplanter Flug am Montag, dem 15.09.2003 vom Flughafen Düsseldorf ersatzlos gestrichen wurde, und wir uns entscheiden mussten, ob wir einen Tag früher oder einen Tag später fliegen wollten. Wir entschieden uns für Sonntag, den 14.09.2003. Für die meisten von uns hieß das, dass wir morgens um 05.00 Uhr aufstehen mussten, um unseren Zug um 7.22 Uhr zu erreichen. Manche von uns hatten auch gar nicht geschlafen.
Unser Zug hatte Verspätung. Es gelang uns trotzdem, unseren Anschlusszug in Hamburg zu bekommen, und so erreichten wir gegen 12.30 Uhr den Flughafen Düsseldorf. Das dicke Ende sollte aber erst noch kommen.
Am Informationsschalter des Flughafens hieß es, dass der Flughafen wegen einer Bombendrohung lahm gelegt sei, und man noch nicht wisse, wie lange dieser Zustand andauern würde. Wir hielten diese Information zunächst für einen Scherz, mussten dann jedoch feststellen, dass es sich um eine Tatsache handelte. Was man nicht ändern kann, muss man hinnehmen wie schlechtes Wetter. Wir versuchten also, es uns so bequem wie möglich zu machen, und warteten ab.
Es dauerte geschlagene viereinhalb Stunden, bis sich etwas tat. Gegen 17 Uhr sind wir mit Bussen zu den Terminals gebracht worden, zwei Stunden später haben wir eingecheckt und weitere zwei Stunden später konnten wir an Bord. Statt wie geplant um 15.40 abzufliegen, startete die Maschine neun Stunden später um 21.40.
Man muss es positiv sehen: Wir waren dabei, als Geschichte geschrieben wurde, denn für diesen Tag wurde zum ersten Mal das Nachtflugverbot aufgehoben. Den letzten verspäteten Start gab es um 3.10 Uhr.
Um 1.20 Uhr türkischer Zeit erreichten wir Istanbul, wo wir von Hayriye Aktaş, der IPA-Verbindungsstellenleiterin und stell-vertretenden Polizeipräsidentin von İstanbul und Selim Demiröz, einem Kollegen auch von der IPA-Verbindungsstelle Istanbul, der uns während unseres gesamten Aufenthalts begleiten sollte, in Empfang genommen wurden.
Selim hatte nun die nächste Überraschung für uns parat: Mit dem Gepäck müssten wir uns nicht aufhalten, denn das sei gar nicht mitgekommen. Es befände sich noch in Düsseldorf auf dem Flughafen, solle aber mit einer Maschine kommen, die Dienstagmorgen landet. Dies bedeutete, wir mussten den ganzen nächsten Tag in unseren „Flugklamotten“ herumlaufen, und die meisten von uns hatten nicht einmal eine Zahnbürste dabei. Für einige brach fast eine Welt zusammen, die meisten aber nahmen es gelassen, denn ändern konnten wir an diesem Umstand auch nichts.
Die Passkontrolle war die schnellste, die wir je erlebt haben, denn für uns war extra ein zusätzlicher Schalter geöffnet worden. Dann fuhren wir mit zwei Kleinbussen in unser Hotel in der Nähe von Yalova, einer Stadt südlich von Istanbul am Marmarameer, wo wir nach ca. einer Stunde Auto- und einer Dreiviertelstunde Fährfahrt gegen 3.15 Uhr eintrafen.
Wir fielen dann auch alle ziemlich erschlagen und müde in unsere Betten, und schliefen bis zum telefonischen Weckdienst um 10.45 Uhr.
Besuch beim Polizeipräsidenten
Am nächsten Tag nach dem Frühstück stand der Besuch beim Polizeipräsidenten von Yalova auf dem Programm. Wir konnten nicht gerade behaupten, dass wir uns in unserer Haut besonders wohl gefühlt hätten, da wir nicht die Möglichkeit hatten, uns dem Anlass entsprechend anzuziehen. Aber auch das war nicht zu ändern.

Wir fuhren also wie wir waren nach Yalova ins Polizeipräsidium, wo wir von dem Polizeipräsidenten Ali Yön und seinem Stellvertreter Osman Özcan, der uns auch in den folgenden Tagen begleitete, empfangen wurden.
Dort angekommen erhielten wir bei Tee und Kaffee Informationen über Struktur, Arbeitsweise und Ausstattung der Polizei, die, verglichen mit unserer Landespolizei, besonders auf dem Gebiet der Computergestützten Informationssysteme und der Ausstattung der Streifenwagen sehr weit fortgeschritten ist.
Auch betonte der Polizeipräsident, dass die türkische Polizei sehr bemüht sei, sich den EU-Richtlinien anzupassen.
Nachdem uns die Möglichkeit gegeben wurde, Fragen zu stellen, bekamen wir als Gastgeschenk einen Teller überreicht, den Herbert Piehler entgegennahm, nicht ohne unser Bedauern darüber auszudrücken, dass sich unsere Gastgeschenke – genau wie unsere Kleidung – noch auf der Reise befänden.
Anschließend hatten wir die Gelegenheit, uns das gesamte Präsidium anzusehen – die Gewahrsamszellen, die komplett einsichtig und nur durch Gitterstäbe abgetrennt waren, die Abteilungen für Terrorismusbekämpfung, Drogen- und Jugendkriminalität, Kriminaltechnik etc.
Kurzentrum Termal
Am Nachmittag ging es weiter in den zwölf Kilometer westlich von Yalova gelegenen Ort Termal, wo wir ebenfalls von dem dortigen Polizeichef empfangen wurden. Dieser erzählte uns, dass das Dorf 3000 Einwohner hat, und seine Polizeistation aus 28 Beamten besteht, es also für 100 Einwohner einen Polizeibeamten gibt.
Zusammen mit dem Polizeichef haben wir uns den Kurort mit seinen heißen Quellen, den Ruinen von Badehäusern und den großzügigen Parkanlagen angesehen, alles unter Begleitschutz von fünf Kollegen in Zivil. Es wurde dabei für den folgenden Vormittag ein Besuch im Thermalbad vereinbart.
Nach einer kurzen Pause in einem çay salonu (Teehaus) ging es zurück nach Yalova, wo wir die Gelegenheit bekamen, eine paar lebensnotwendige Dinge einzukaufen, wie z.B. Zahnbürsten und Zahnpasta.
Im Anschluss an einen Spaziergang an der Uferpromenade besuchten wir noch eine weitere Polizeistation, die sich am Wasser in der Nähe des Hafens befand. Es handelte sich um eine Station, die im Jahre 2000 nach einem Erdbeben erbaut worden ist, unter anderem mit Unterstützung der IPA. Was uns sehr zum Schmunzeln brachte, waren die beiden Gewahrsams-zellen, die sich in jeweils einer Ecke des Raumes befanden und durch riesige Fenster vom Stationszimmer her einsichtig waren. Die Zelle in der linken Ecke war hellblau gestrichen und für die Männer, die Zelle in der rechten Ecke war rosarot gestrichen und für die Frauen.

Den Ausklang des Abends bildete ein mehrgängiges Menü in unserem Hotel, bei dem neben Selim auch Frau Aktaş und Osman Özcan anwesend waren, die uns auch schon den ganzen Tag begleitet hatten. Nachdem sich alle satt gegessen hatten, bekamen wir die Gelegenheit, uns das Essen gleich wieder abzutanzen – zu orientalischer Livemusik. Wir taten unser Bestes!
Thermalbad und Besuch in İznik
Nach einem ausgiebigen Frühstück im Hotel machten wir uns erneut auf den Weg nach Termal, um uns ein paar erholsame Stunden im Thermalbad zu gönnen. Unterwegs stellten wir fest, dass Marco den Anschluss verpasst hatte. Wir hatten ihn im Hotel zurückgelassen. Kann passieren!
Im Thermalbad gab es ein Becken mit heißem Quellwasser, eine Dampfsauna und ein Schwimmbecken draußen. Es war zwar sehr entspannend, das Problem war nur, dass wir das komplette Tagesprogramm noch vor uns hatten, und so ein Saunabesuch eher müde macht.
Anschließend fuhren wir nach İznik, eine kleine Stadt südöstlich von Yalova, wo wir vom dortigen Präsidiumsleiter empfangen wurden. Nachdem wir auch dort in den Genuss der türkischen Gastfreundschaft gekommen sind, haben wir ein Museum, eine Keramikwerkstatt und Reste der alten Befestigungsmauer besichtigt.
Verkehrskontrolle
Auf dem Rückweg von İznik nach Yalova trafen wir auf die Trafik Polisi. Wir sollten die Gelegenheit bekommen, uns eine Verkehrskontrolle der türkischen Kollegen anzusehen. In diesem Fall handelte es sich um eine Radarkontrolle.
Die Kollegen hatten in einiger Entfernung einen Posten aufgebaut, der die Geschwindigkeit der herankommenden Fahrzeuge gemessen und an die Kollegen am zweiten Posten weitergegeben hat. Dort wurden die entsprechenden Fahrzeuge herausgewinkt. Bei diesem Unternehmen standen die Kollegen relativ ungeschützt auf der Straße, und auch die Annäherung an die Fahrzeuge würde nicht unserem Eigensicherungsprinzip entsprechen.
Den Fahrern wurde mitgeteilt, was ihnen zur Last gelegt wurde, dann wurden die Fahrzeugpapiere kontrolliert. Schließlich haben die „Verkehrssünder“ gleich ihre Strafe gezahlt. Wenn sich so eine Geschwindigkeitsübertretung zum 5. Mal wiederholt hat, waren die Fahrer ihren Führerschein los.
Der anschließend geplante Besuch auf dem Bazar wurde von uns demokratisch abgewählt, zugunsten von einer Stunde Erholung auf dem Hotelzimmer.
Am Abend ging es dann zu einem Fisch-Restaurant, in dem wir in mehreren Gängen die Fischspezialitäten der Region kredenzt bekamen. Und obwohl wir alle schon mehr als satt waren wurden wir anschließend noch in die Jalova Pastanesi, eine Bäckerei/Konditorei, gefahren, wo wir noch Torten probieren mussten. Wir waren allesamt ziemlich genudelt.
İstanbul

Am nächsten Morgen ging es um kurz nach acht los nach İstanbul. Als erstes fuhren wir zu einer Aussichtsplattform, von wo aus man einen tollen Ausblick über die Stadt hatte und sich eine Vorstellung von der Größe machen konnte.
İstanbul hat ca. 15 Millionen Einwohner, von denen 10% auf der europäischen Seite und 90% auf der orientalischen Seite leben. Der Durchmesser der Stadt beträgt ungefähr 60 Kilometer. Ca. 30000 Polizeibeamte sollen für die Sicherheit der Bürger sorgen. Dies alles sind Zahlen, die für uns nur schwer greifbar sind.
Gegen Mittag hatten wir ein Treffen mit der stellvertretenden Polizeipräsidentin von İstanbul, Inci Aksoy und dem Vizepräsidenten der IPA- İstanbul Servet Sarıçiçek. Nach einem kurzen Gespräch und dem Austausch von Gastgeschenken, wurde uns die ballistische Abteilung der Kriminaltechnik vorgeführt. Da es Stunden gedauert hätte, sich das gesamte Präsidium anzusehen, begnügten wir uns mit dieser einen Abteilung, die sehr interessant war.
Anschließend wurden wir von dem IPA-Vertreter in der Polizeikantine zum Essen eingeladen. Nachdem wir uns von den Kollegen verabschiedet hatten, fuhren wir zur Sultan Ahmet Moschee. Es war eine etwas abenteuerliche Fahrt. Es ging mit Vollgas auf Straßenbahnschienen in eine Einbahnstraße, allerdings in die verkehrte Richtung. Türkische Kollegen, die uns erst stoppen wollten, ließen uns jedoch weiterfahren, als sie feststellten, dass wir ebenfalls Kollegen waren. Manche Dinge laufen hier doch etwas anders!
Wir besichtigten die Binbirdirek-Zisterne mit den zwei Medusen und die Sultan Ahmet Moschee, wo wir auch auf den obersten Imam trafen, dann ging es weiter zum Kapalı Çarşı, dem Großen Basar. Dort teilten wir uns in kleinere Gruppen auf und konnten bummeln gehen.
Abends kam ohne Zweifel eines der Highlights der ganzen Fahrt. Wir gingen in das Sultana´s zum Essen bei einer 1001 Night Show. Das Restaurant war recht voll, und es waren die unterschiedlichsten Nationalitäten vertreten. Die Flagge der jeweiligen Nation stand auf dem Tisch. Auf unseren Tischen befanden sich die türkische, die deutsche und die persische Flagge, eine Aufmerksamkeit von Selim für Reza.
Erst wurden türkische Tänze vorgeführt, die sich um die Sultana, die Mutter des Sultans drehten. Dabei durften Sabrina und Steffi auf der Bühne assistieren. Anschließend gab es Bauchtanz. Und die Frau konnte wirklich tanzen. Der nächste aus unserer Gruppe, der ganz groß herauskam, war Stefan. Er durfte die Kalinka tanzen und dabei seine Beine in die Luft werfen – er hat uns nicht blamiert.
Als nächster musste Peter sein Können im Tanz unter Beweis stellen musste. Auch er hat die Prüfung bestanden und wurde zum Sultan gekrönt. Er lag auf seiner Chaiselounge als hätte er nie etwas anderes getan.
Die Krönung aber war Reza. Was von Selim als Wertschätzung gemeint war, entpuppte sich für Reza als Schreck in der Abendstunde. Der „Showmaster“ stimmte ein persisches Lied an und holte Reza zum Mitsingen auf die Bühne. Und Reza dachte nur:
- Ach du Scheiße, ist das peinlich! Ich kann doch gar kein persisch. Und ich kann doch jetzt nicht „Ick heff mol en Hamborger Veermaster sehn“ singen!
Dieses kleine Problem hat Reza jedoch durch eine engagierte Tanzdarbietung geschickt gelöst.
Wir alle hatten auf jeden Fall viel zu lachen. Es war ein gelungener Abend.
Besuch der Polizeischule Etiler
Am nächsten Tag stand ein Besuch der Polizeischule Etiker auf dem Programm. Diese befindet sich etwas außerhalb von İstanbul am Schwarzen Meer.

Empfangen wurden wir dort von dem Direktor Hasan Açar. Nach einer kurzen Begrüßung ging es zunächst erst einmal zum Mittagessen in die Kantine. Irgendwie war immer gerade Essenszeit. Vor der Kantine standen Polizeischüler. Die standen aber stramm, als der Direktor vorbeiging.
Zum Essen gab es diesmal, nach einer Suppe und Salat, ein Gericht, das im Türkischen „Imam Bayıldı“ (Den Imam hat´s umgehauen) heißt. Dahinter verbirgt sich gefüllte Aubergine mit Hackfleisch.
Im Anschluss an das Essen haben wir einen Rundgang über das Gelände gemacht. Die Polizeischule ist eine von 20 Schulen (5 weitere befinden sich in der Planung) und wurde erst im Jahre 1998 nach amerikanischem Vorbild von dem Geld einer privaten Förderin gebaut.
Wir besichtigten Computer-, Fitness-, Unterrichts- und Schlafräume, die Bibliothek und einen riesigen runden Hörsaal, der eher an ein Kino erinnerte. Um die Gebäude herum befanden sich Tennis-, Basketball- und Fußballplätze.
Zum Abschluss wurden im Büro des Direktors Gastgeschenke ausgetauscht – eine Krawattennadel für die Herren, ein Schlüsselanhänger für die Damen. Wir übergaben unsererseits einen Wimpel und eine Polizeimütze.
Der nächste Tagesordnungspunkt war eine Bootsfahrt auf dem Bosporus. Sie dauerte ungefähr zwei Stunden und führte uns an zahlreichen Sehenswürdigkeiten vorbei. Es war wirklich ein Erlebnis.
Den Abschluss des Tages bildete ein Abendessen im Polizeigästehaus Beylerbeyi, das direkt am Bosporus liegt. Man könnte fast meinen, wir hätten die gesamte Reise nur mit Essen verbracht. Aber dieser Eindruck ist natürlich völlig falsch!
Unser letzter Tag
Der letzte Tag der Reise verlief etwas entspannter als die vorigen. Frühstück war etwas später angesetzt als sonst, was aber auch damit zu tun hatte, das die Koffer vorher noch gepackt werden mussten. Anschließend machten wir uns auf den Weg nach Bursa, einer Stadt mit ca. 1,3 Mio. Einwohnern 120 Kilometer südlich von İstanbul.
Dort erlebten wir ein weiteres Highlight unserer Reise. Neben dem Botanischen Garten gab es eine Art Gartencafe mit normalen Sitzgruppen und Sitzkissen unter Sonnenschirmen. Dort haben die meisten von uns das erste Mal in ihrem Leben eine Wasserpfeife geraucht. Bei richtig guter Musik und Sonnenschein haben wir genüsslich unsere Wasserpfeifen geraucht – ohne das, was ihr denkt. Das hatte Stil!

Nachdem wir in der Innenstadt von Bursa noch ungefähr drei Stunden Zeit hatten, die letzten Mitbringsel zu besorgen, ging es zurück in unser Hotel. Dort erwartete uns unser Abschiedsessen.

Es wurden mehrere kurze Reden gehalten, die uns alle ziemlich melancholisch stimmten. Es war eine sehr schöne, ereignisreiche, aber auch anstrengende Woche gewesen. Wir hatten unsere türkischen Freunde, besonders Selim Demiröz und Osman Özcan, sehr ins Herz geschlossen, und der bevorstehende Abschied fiel keinem von uns leicht.

Gegen 23 Uhr brachen wir zum Flughafen auf, unser Flug ging um 3.55 Uhr. Diesmal verlief alles ohne größere Probleme, Verzögerungen oder sonstige Unvorher-sehbarkeiten. Wir landeten einigermaßen pünktlich, bekamen unsere Anschlusszüge, und kamen am Samstagmittag wieder in Kiel an. Zwar müde nach ca. 30 Stunden ohne Schlaf, aber voller neuer Eindrücke und mit der Gewissheit, neue Freunde gefunden zu haben.

An dieser Stelle sei noch Mesut ein ganz besonderer Dank ausgesprochen, der während der ganzen Reise bei den offiziellen Anlässen für uns gedolmetscht hat.
Kati Liebetrau